Greifbare Erfolge: Mammut leistet Klimabeitrag mit revolutionärer Initiative zur CO2-Entfernung
10/2024
In einem mutigen Schritt zur Bekämpfung des Klimawandels haben Mammut und seine Partner ein innovatives Projekt ins Leben gerufen, das sich auf die Entfernung von Kohlendioxid (CO2) und dessen Speicherung in Beton konzentriert. Diese bahnbrechende Initiative wird von keinem Geringeren als Kletter-Olympioniken Adam Ondra unterstützt. Erfahre hier, was Adam über das Projekt zu sagen hat und was dieses mit einer herausfordernden Kletterroute gemeinsam hat.
Als führendes Outdoor-Sportunternehmen lebt Mammut von der Schönheit der Natur. Die Produktion von langlebiger Ausrüstung und die Reisen, die mit Bergabenteuern verbunden sind, tragen jedoch zu Kohlenstoffemissionen bei, die die Natur gefährden. Um dem entgegenzuwirken, haben wir eine ehrgeizige Dekarbonisierungsstrategie entwickelt: Das Prinzip „Do Our Best, Remove the Rest“, zielt darauf ab, unsere Emissionen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 Netto-Null zu erreichen. Zusätzlich zu den bedeutenden Reduktionsbemühungen, die bei Mammut und in unserer gesamten Lieferkette bereits umgesetzt werden (eine Reduktion um 13% der CO2-Emissionen von 2022 bis 2023), explorieren wir auch innovative Lösungen, um die verbleibenden Kohlenstoffemissionen aus der Atmosphäre zu entfernen.
Von Gas zu Beton
Aber worum geht es bei diesem besonderen Projekt? Im Mittelpunkt der Initiative steht das dänische Technologie-Start-up Klimate, das alle Beteiligten zusammenbringt: Die Anlage ARC in Kopenhagen fängt täglich bis zu 4 Tonnen CO2 aus dem Rauchgas des Müllheizkraftwerks auf. Bofort stellt die ISO-Tanks für den Transport von verflüssigtem CO2 nach Finnland zur Verfügung, wo Carbonaide es in ihren nachhaltigen Betonproduktionsprozess integriert und das CO2 dauerhaft bindet. Wir bei Mammut sind die „Käufer“, die sich in Kooperation mit Klimate verpflichtet haben, auf diesem Weg bis zum Ende des Jahres insgesamt 90 Tonnen CO2 zu dekarbonisieren.
Mit gutem Beispiel vorangehen
Tobias Steinegger, Head of Corporate Responsibility bei Mammut, unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Mit dieser Partnerschaft wollen wir greifbare Ergebnisse bei der CO2-Reduktion erzielen und andere Unternehmen dazu inspirieren, ihre Restemissionen nach erheblichen Reduktionsanstrengungen ebenfalls zu eliminieren“.
Mads Emil Dalsgaard, Co-CEO von Climate, fügt hinzu: “Diese Anlage ist erst der Anfang. Wir sind stolz darauf, dass Mammut und Adam Ondra dieses Projekt unterstützen und damit den Weg für zukünftige Skalierungen und Entwicklungen ebnen.“
Adam Ondras symbolischer Aufstieg
Die Initiative wird visuell von Adam Ondra repräsentiert, der die künstliche Kletterroute an der Aussenseite des CopenHill, eines der höchsten Bauwerke seiner Art weltweit, erklimmt. Adam vergleicht das Erreichen von Net Zero mit einer komplexen Kletterpartie: «Es ist, als ob man die ersten Züge macht oder eine winzige Leiste greift. Die Route ist noch lange nicht geschafft, aber das Wichtigste ist, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen.»
Diese Partnerschaft ist Ausdruck einer gemeinsamen Vision für eine nachhaltige Zukunft und eines proaktiven Ansatzes für die Übernahme von Verantwortung. Sie ist nicht nur eine Erklärung, sondern eine konkrete Massnahme zur Bewältigung der Klimakrise, mit der wir konfrontiert sind.
Über die Partner
Arc
Eine bekannte Müllverbrennungsanlage in Kopenhagen mit der höchsten künstlichen Kletterwand der Welt sowie einer Skipiste unter dem Namen CopenHill.
Bofort
Ein unabhängiges Leasingunternehmen für kryogene ISO-Tanks mit Sitz in Antwerpen, das die CO2-Bindung, -Verwertung und -Lagerung (CCUS) ermöglicht.
Carbonaide
Das finnische Unternehmen verfügt über eine preisgekrönte Technologie zur Kohlenstoffhärtung, bei der CO2 während der Betonherstellung mineralisiert wird und so zur Dekarbonisierung der Betonindustrie beiträgt.
Klimate
Das dänische Start-up-Unternehmen im Bereich Klimatechnik investiert in hochwertige Lösungen zur Kohlenstoffentfernung, um Unternehmen beim Erreichen von Netto-Null-Emissionen zu unterstützen.